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Über mich

Ich bin Simon — und ich sehe Floater.

Gründer von FloaterGuide · selbst betroffen seit meinen frühen 30ern

Ich habe FloaterGuide nicht gebaut, weil ich Augenarzt bin oder weil ich Geld damit verdiene. Ich habe es gebaut, weil ich die Plattform vermisst habe, die ich selbst gebraucht hätte — als ich zum ersten Mal diesen kleinen schwarzen Punkt in meinem Blickfeld bemerkte und nicht wusste, was das bedeutet.

Der Moment, als es anfing

Ich war Anfang 30, als mir zum ersten Mal ein kleiner schwarzer Punkt in meinem Blickfeld auffiel. Er war da — und er bewegte sich mit meinem Blick mit. Ich wusste nicht, was das war, und ich hatte große Angst.

Mein erster Weg führte mich — mit ordentlich Herzrasen — zum Augenarzt. Zum Glück war er verständnisvoll: Alles wurde abgeklärt, kein Befund, harmlos. Ich war erleichtert. Und dachte, das Thema sei damit erledigt.

„Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als der Arzt sagte: ‚Das ist harmlos, das kennen viele.' Kurz war ich erleichtert. Dass dieser eine kleine Punkt erst der Anfang war, wusste ich damals noch nicht."

Was mir damals gefehlt hat, war eine ruhige, sachliche Stimme, die mir erklärt: Was genau siehst du da? Wann ist es harmlos, wann nicht? Welche Optionen gibt es — und was verschweigen mir die Kliniken dabei?

Was ich online nicht fand

Ich habe wirklich gesucht. Auf Deutsch gibt es vor allem Klinikwebsites — hilfreich, wenn du weißt, dass du eine Behandlung willst, aber nicht, wenn du erstmal verstehen willst, was überhaupt los ist. Die Texte sind entweder so allgemein, dass sie nichts sagen, oder so auf Konversion ausgerichtet, dass man sich fragt, wessen Interessen da eigentlich vertreten werden.

Auf Englisch ist die Lage etwas besser — es gibt einzelne Ratgeber-Seiten, Patientenorganisationen und engagierte Foren. Aber auch dort fehlt eine Plattform, die Grundwissen, Behandlungsoptionen, Alltagstipps, Arztsuche und persönliche Erfahrung wirklich zusammenbringt.

Irgendwann habe ich aufgehört zu suchen — und angefangen, selbst zu bauen.

Was ich mitbringe — und was nicht

Was ich bin

  • Selbst Betroffener seit mehreren Jahren
  • Intensiver Rechercheur (Studien, Fachpublikationen, Arztgespräche)
  • Unabhängig — keine Klinik, kein Hersteller im Hintergrund
  • Ehrlich über Unsicherheiten und Wissenslücken

Was ich nicht bin

  • Kein Arzt, kein Mediziner
  • Keine medizinische Ausbildung
  • Kein Ersatz für ärztliche Beratung
  • Kein Affiliate-Marketer für Behandlungen

Ich versuche, die Lücke zwischen dem zu schließen, was Ärzte in einer 10-Minuten-Konsultation erklären können, und dem, was Betroffene wirklich wissen wollen. Alles, was ich schreibe, ist mit Quellen belegt oder klar als persönliche Erfahrung gekennzeichnet.

Mein Weg mit den Floatern

Die Jahre danach verliefen schleichend. Aus einem kleinen Punkt wurden mehr. Die Einschränkungen im Alltag wuchsen: Bildschirmarbeit wurde anstrengender, der Strand zum Stresstest, selbst im Fitnessstudio — helle Wände, helles Licht — störten die Floater spürbar. Dark Mode wurde mein ständiger Begleiter, für draußen kaufte ich mir sehr dunkle Sonnenbrillen.

Ich suchte Rat bei verschiedenen Augenärzten. Die Botschaft war jedes Mal ähnlich: „Damit müssen Sie leben." Manchmal ohne großes Mitgefühl, manchmal freundlicher — aber im Kern immer dasselbe. Eine Vitrektomie sei zu risikoreich für meine Situation. Ein YAG-Laser komme nicht in Frage, weil meine Trübungen ungünstig positioniert seien.

Wo ich heute stehe: Ich habe keine Behandlung gemacht und kann im Moment keine machen. Ich beobachte die Forschung — es gibt vielversprechende Ansätze, und ich hoffe, dass sich das ändert. Bis dahin lebe ich mit Dark Mode, guten Sonnenbrillen und dem Wissen, dass ich nicht allein bin.

Ich weiß, dass das nicht für jeden gilt. Manche Menschen leiden wirklich stark — und verdienen es, faire, ehrliche Informationen über ihre Optionen zu bekommen, ohne Angstmacherei und ohne versteckte Verkaufsabsicht. Genau deshalb ist FloaterGuide entstanden.

Warum FloaterGuide — und nicht einfach ein Blog?

Ich wollte mehr als einen Blog. FloaterGuide soll langfristig eine Plattform werden, auf der Betroffene nicht nur lesen, sondern auch einschätzen können, wie stark sie betroffen sind (Selbsttest) und auf dem neuesten Stand der Forschung bleiben.

Das ist ein Ein-Mann-Projekt — ich entwickle, schreibe und kuratiere alles selbst. Das bedeutet, es wächst langsam. Aber es bedeutet auch, dass hier keine Agentur SEO-Texte ohne Substanz produziert und kein Verlag entscheidet, welche Behandlung gut beworben werden soll.

Wenn du Feedback hast, Fehler findest oder einfach deine Erfahrung teilen möchtest — ich freue mich über jede Nachricht.

Mein Versprechen an dich

  • Ich trenne immer klar zwischen belegten Fakten und persönlicher Erfahrung.
  • Ich verlinke auf Quellen — keine unbelegten Behauptungen.
  • Ich sage dir, wenn ich etwas nicht weiß oder wenn die Studienlage dünn ist.
  • Ich empfehle keine Behandlung, an der ich finanziell beteiligt bin.
  • Diese Seite ersetzt keinen Arztbesuch — sie bereitet dich darauf vor.

Bleib in Kontakt

Ich schreibe alle paar Wochen über neue Erkenntnisse, Behandlungsupdates und was mir selbst beim Umgang mit Floatern hilft. Direkt aus der Betroffenenperspektive.

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